|
Neben der Spannweite und dem Quartilsabstand zwischen unterem
und oberem Quartil stellt die Standardabweichung
ein weiteres Maß für die Streuung dar. Sie gibt an, wie stark die
Datenwerte im Durchschnitt vom Mittelwert abweichen.
- Um sie zu ermitteln, berechnest du zunächst für jeden
Datenwert den Unterschied zum Mittelwert.
- Die
Unterschiede werden einzeln quadriert.
- Anschließend
wird aus den quadrierten Unterschieden die Summe berechnet.
- Die
Summe wird durch die Anzahl n der Datenwerte dividiert.
- Aus
dem Ergebnis wird abschließend die Wurzel gezogen.
Vorgangsweise für vier Datenwerte a, b, c und d mit Mittelwert
m: - Unterschiede berechnen: (a - m), (b
- m), (c - m ), (d - m)
- Quadrieren: (a - m)², (b
- m)², (c - m)², (d - m)²
- Summe bilden: (a - m)²
+ (b - m)² + (c - m)² + (d - m)²
- Division durch 4:
(a - m)² + (b - m)² + (c - m)² + (d - m)²
4
- Durch Ziehen der Quadratwurzel erhältst du die
Standardabweichung s:

Die Standardabweichung wird als Abweichung links
und rechts vom Mittelwert eingezeichnet:  Im Bereich der
Standardabweichung liegen in der Regel ungefähr 2/3 der Datenwerte.
Für n Datenwerte x1,
x2,
… xn
mit Mittelwert m lautet die Formel: 
Beachte: Die Standardabweichung wird auch manchmal mit dem
Buchstaben s
bezeichnet. |